Blasenpflaster: Was ist das und wann verwendet man es?

Für jeden, der neue Schuhe trägt oder der regelmäßig spazieren oder laufen geht, ist ein Blasenpflaster ein unverzichtbares Hilfsmittel. Es hilft bei der Schmerzlinderung und fördert die schnelle Heilung von Blasen.

Was ist ein Blasenpflaster?

Ein Blasenpflaster ist ein besonderes Pflaster, das vor Blasen schützen und Reibung an der Blase verhindern soll. Es besteht aus einem flexiblen, wasserdichten Material, das sich den Konturen der Haut anpasst und über eine weiche, saugfähige Innenseite verfügt, um die Feuchtigkeit aus der Blase aufzunehmen.

Wie funktioniert ein Blasenpflaster?

Der Zweck eines Blasenpflasters besteht darin, die Blase zu schützen und die Heilung zu fördern. Das Pflaster bildet ein Polster über der Blase und verringert Reibung und Druck. Dadurch werden die Schmerzen gelindert und eine weitere Schädigung der Blase verhindert. Zudem sorgt das Blasenpflaster dafür, dass Feuchtigkeit aus der Blase aufgenommen wird.

Blasenpflaster können auch prophylaktisch eingesetzt werden, sodass Sie der Entstehung von Blasen vorbeugen, statt sie zu heilen.

Arten von Blasenpflastern

Blasenpflaster gibt es in unterschiedlichen Formen und Größen. Es gibt Pflaster mit Hydrogel, die vor Druck und Reibung schützen. Darüber hinaus gibt es Pflaster mit Wundauflage und Feuchtigkeitsaufnahmefunktion. Schauen Sie sich unten die am häufigsten verwendeten Blasenpflaster an:

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So wenden Sie ein Blasenpflaster an:

Das Anbringen eines Blasenpflasters ist einfach und in wenigen Schritten erledigt:

  • Reinigen Sie die Haut: Stellen Sie sicher, dass die Haut um die Blase sauber und trocken ist, bevor Sie das Pflaster aufkleben. Dies beugt Infektionen vor und sorgt dafür, dass das Pflaster an Ort und Stelle bleibt.
  • Schutzfolie entfernen: Entfernen Sie die Schutzfolie vom Pflaster, ohne die Klebeseite zu berühren.
  • Pflaster anbringen: Platzieren Sie das Pflaster vorsichtig auf der Blase, und achten Sie darauf, dass die Mitte des Pflasters direkt auf der Blase liegt.
  • Drücken Sie die Ränder fest an: Drücken Sie die Ränder des Pflasters fest an, um es an Ort und Stelle zu halten und zu verhindern, dass Feuchtigkeit oder Schmutz in die Blase gelangen.

Wie lange sollte ein Blasenpflaster auf der Haut bleiben?

Ein Blasenpflaster kann meist mehrere Tage auf der Haut belassen werden, ggf. bis das Pflaster von selbst abfällt. Diese kann je nach Lage der Blase und Belastung des Pflasters zwischen 3 und 7 Tagen betragen. Wichtig ist, das Pflaster nicht zu oft zu wechseln, damit die Haut Zeit zur Heilung hat.

Der Heilungsprozess einer Blase dauert durchschnittlich 7 Tage. Ein Austausch der Blasenpflaster ist nicht notwendig, sofern diese noch fest haften.

Kann ich ein Blasenpflaster auf einer offenen Blase anwenden?

Das Blasenpflaster kann direkt auf eine offene Blase geklebt werden. Wichtig ist, die Wunde zunächst gründlich zu reinigen und zu desinfizieren. Sie können dies mit einem Desinfektionsmittel oder einfach mit Wasser tun. Stellen Sie anschließend sicher, dass der Bereich um die Blase herum trocken ist.

Wie entfernt man ein Blasenpflaster?

So entfernen Sie ein Blasenpflaster am besten:

  • Entfernen Sie das Pflaster von einer Kante aus: Beginnen Sie an einer Ecke des Pflasters, und ziehen Sie das Pflaster vorsichtig und langsam von der Haut ab. Dadurch verringert sich das Risiko einer Hautschädigung.
  • Ziehen Sie das Pflaster parallel zur Haut: Ziehen Sie das Pflaster parallel zur Haut und nicht gerade nach oben. Dadurch werden die Schmerzen gelindert und ein Aufreißen der Wunde verhindert.
  • Reinigen Sie die Haut: Reinigen und trocknen Sie die Haut nach dem Entfernen des Verbandes erneut, um eventuelle Klebstoffrückstände zu entfernen und die Wundheilung fortzusetzen.

Medizinischer Haftungsausschluss: Die Informationen in diesem Artikel dienen Bildungszwecken. Zur richtigen Anwendung von Blasenpflastern sollte ein qualifizierter Ersthelfer zu Rate gezogen werden. Bei schweren Blasen oder Verletzungen sollten Sie sofort die Notrufnummer anrufen oder einen Arzt aufsuchen.